Mit unserer Einfriertechnik haben wir eine Kühlwasserleitung DN300, PN10 zuverlässig abgesperrt — zwei Absperrklappen getauscht, Anlage durchgelaufen, in 8 Stunden fertig.
Anlagenstillstand ist teuer. Drainage einer Kühlwasserleitung ist es auch — und sie zieht eine Reinigungs- und Wiederbefüllungs-Sequenz nach sich, die einen geplanten Stillstand schnell verdoppelt. Pipe-Freezing macht den ganzen Vorgang überflüssig: ein präzise positionierter Eispfropfen sperrt die Leitung mechanisch ab, das stromauf- und abwärts liegende Medium bleibt unter Betriebsbedingungen.
Der Fall
Kühlwasserleitung DN300, PN10. Zwei Absperrklappen mussten getauscht werden — geplanter Eingriff, aber kein Spielraum für einen kompletten Anlagenstillstand. Drainage hätte mehrere Schichten Reinigung und Recommissioning bedeutet.
Was wir gemacht haben
- Position für zwei Eispfropfen vermessen, Kühljacken montiert, Thermoelement-Überwachung gesetzt.
- Flüssigstickstoff angekoppelt, Kontrollierte Frier-Kurve gefahren.
- Zwischen den beiden Eispfropfen: Klappenwechsel inkl. Druckprobe.
- Kontrolliertes Auftauen, Kühljacken zurückgebaut, Anlage durchlaufen.
Ergebnis
8 Stunden Gesamtdauer. Keine Drainage, keine Reinigung, kein Recommissioning. Die Anlage hat während der gesamten Maßnahme produktiv gearbeitet. Für unseren Kunden bedeutet das: kein Produktionsausfall, keine Wiederbefüllungslogistik, keine zusätzliche Anlagensicherheits-Begehung.
Wo macht Rohrfrosten Sinn?
- Ventil- und Klappentausch unter laufendem Betrieb
- Anbohrungen/Hot-Taps als zweite Sperre
- Notreparaturen wenn Drainage technisch oder zeitlich nicht möglich ist
- Sicherheitsabsperrung vor Schweißarbeiten an unter Druck stehenden Leitungen
Von DN 25 bis DN 600, in Stahl, Edelstahl, Duplex und beschichteten Werkstoffen — wir frieren, wenn Drainage nicht akzeptabel ist.
